3 Schritte, um aus einem scheiß Morgen einen tollen Tag zu machen

Ich hab heute früh verschlafen, weil mein Wecker noch falsch eingestellt war.
Das was ich am Wochenende schaffen wollte, habe ich nicht gemacht, weils mir nicht gut ging und ich eher durchhing. Und nun stand ich da, so unorganisiert wie schon lange nicht mehr.

Scheiß Morgen.

Kennst du sicher auch.
Trotzdem saß ich später mit vorbereitetem Mittagessen und gepackter Sporttasche auf der Arbeit, war fleißig und hatte sogar mein Oberteil richtig herum angezogen.
Warum?

Weil ein schlechter Start in den Tag nicht gleich einen schlechten Tag bedeuten muss.

Du kannst das Blatt jederzeit wenden, wenn du beschließt, dir von einem holprigen Anfang nicht gleich den ganzen Tag versauen zu lassen. Schließlich steht jeder von uns mal mit dem linken Fuß zuerst auf.

In 3 Schritten zum entspannten Tag

Schritt 1: Atmen
Atme durch. Notfalls schließe auch kurz die Augen dazu, um das Chaos um dich herum auszublenden.
Denke an nichts, sondern atme einfach ein paar Mal tief durch, um wieder zur Ruhe zu kommen. Es ist in so einer Situation wichtig, dass du die schlechte Laune gar nicht erst die Überhand gewinnen lässt. Ich weiß, das ist verlockend. Denn in dem Moment WILLST du die schlechte Laune gewinnen lassen.
Versuche daran zu denken, dass es dir den ganzen Tag mies gehen wird, wenn du das jetzt zulässt.

Schritt 2: Orientieren
Jetzt, da du wieder ruhig bist, versuche dich zu erinnern. Was wolltest du heute Morgen noch erledigen?
Was davon kannst du auf später verschieben oder zumindest schon einmal vorbereiten?
Was ist dringend und muss auf jeden Fall gemacht werden (z.B. dein Essen vorbereiten und einpacken, deine Sporttasche packen etc.)? Gibt es Aufgaben, die du kombinieren kannst?
Zum Beispiel können deine Haare in der Luft antrocknen, während du deine Sportsachen packst. Oder du könntest ein Glas Saft bzw. eine Tasse Tee trinken, um deinen Magen erstmal zu füllen, während du dein Frühstück einpackst, weil die Zeit jetzt nicht mehr reicht.
Handele auch jetzt nicht gehetzt und hektisch, sondern ruhig und besonnen. Dadurch sparst du viel mehr Zeit, als wenn du in deiner Eile noch mehr Fehler machst, die Milchtüte umstößt, oder irgendwas fallen lässt.
Bleib ruhig, handele ruhig und du wirst sehen, dass du trotz Verspätung noch zurecht kommst.

Schritt 3: Los!
Ruhig und entspannt zu bleiben, bedeutet nicht, zu trödeln. Denk dran, du hast verschlafen und musst los. Nur weil du nicht kopflos und übereilt los stürzen sollst, heißt das noch lange nicht, dass du nun ins Trödeln verfallen musst, weil es „jetzt ja auch schon egal ist“.
Sicherlich kennst du die Metapher mit dem Smartphone, das du auch nicht gegen die Wand knallst bis es zerbricht, nur weil es einmal runter gefallen ist…
Sei also entspannt, aber fokussiert, hetzte nicht, aber sei schnell – und dann ab durch die Tür und starte in den Tag.

Den Morgen hinter sich lassen

Einen schlechten Morgen hatten wir alle schon mal und werden auch immer mal wieder einen haben. Die Kunst ist es, aus einem versauten Morgen einen fantastischen Tag zu machen. Dazu musst du das was passiert ist, abhaken. Der Wecker hat aus welchem Grund auch immer nicht geklingelt? Shit Happens. Jetzt bist du aber aufgewacht, hast durchgeatmet, die Lage gepeilt und übernimmst sofort wieder die Kontrolle über die Situation. Lass dich nicht von deiner schlechten Laune vereinnahmen und antriebslos durch den Tag schaukeln. Das steigert sich am Ende nur hoch, bis du einen wirklich miesen Tag hast.

Je mehr du dich ärgerst und aufregst, desto mehr Kontrolle gibst du ab. An den Wecker, die Umstände, die verstrichene Zeit. Dabei wird immer mehr Zeit verstreichen, ohne das du es bemerkst. Deshalb: Ärgere dich im ersten Moment, gehe dann Schritt 1 bis 3 an und sorge dafür, dass du einen absolut traumhaften Tag hast.
Ganz nach dem Motto: Jetzt erst recht!

mealice

 

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