Löwe, nicht Hase. Wach auf.

Der heutige Artikel ist der erste von zwei Teilen. Teil zwei: „Löwe, nicht Hase. Evolution.“ gibt es nächsten Montag. 

Wir träumen gern als Hase vor uns hin – manchmal unser Leben lang.
Obwohl wir als Löwe wach sein sollten, um wirklich glücklich zu werden.

Warum wir gern träumen

Träumen ist schön. Du liegst sicher in deinem Bett und malst dir das Leben aus, das du führen möchtest. Oder du sitzt in der Bahn und tagträumst vor dich hin. Gönn es dir. Gönn dir die Momente, in denen alles gut ist. In denen du dir keine Sorgen mehr um das Geld machen musst, um Überstunden, oder Probleme mit Partner und Kind. Oder dem Problem, dass dir beides noch fehlt zu deinem Glück.

Es sind diese Träume, die dir helfen, schwere Stunden und Tage zu überstehen. Tage, an denen das Leben einfach nur anstrengend ist. Weil du dich allein oder überfordert fühlst und an denen du nah daran bist, deine Hoffnungen auf ein gutes Ende doch noch über Board zu werfen.

Dich an einem Traum fest zu halten und dich immer wieder dorthin zu flüchten, ist etwas wunderbares. Ein gutes Gefühl, welches du auf Abruf heraufbeschwören kannst. Ein gutes Gefühl, dass allerdings immer von einem kleinen Sehnen begleitet wird.

Weil du deinen Traum erst (er)leben kannst, wenn du aufwachst

Bevor du das Leben leben kannst, das du dir erträumst, musst du zunächst einmal aktiv werden.

Die erste Aktivität die dir bevorsteht? Aufwachen.

Du träumst von mehr Geld? Dann meide deinen Kontoauszug nicht länger, gib nicht länger Geld aus das du nicht hast, kaufe nicht auf Pump und nicht in Massen. Setz dich hin und überlege dir, wie du dein Geld einsparen kannst. Überlege dir auch, wie du mehr einnehmen und wie du es anlegen kannst, wenn du eine bestimmte Summe zusammen hast.

Du träumst von einer anderen Figur? Dann sieh dir erstmal an, wo du jetzt bist. Wie viel wiegst du, wie sind deine Maße, wie siehst du auf einem Foto aus? Stelle dich der gemeinen Wahrheit. Und dann stelle dich dem Weg, etwas an dieser aktuellen Wahrheit zu ändern. Mit gesunder Ernährung und mit Sport. Mit der Bereitschaft, zu lernen und zu kämpfen, jeden Tag, bis du dein Ziel erreicht hast.

Oder träumst du von einem Partner, der dich glücklich macht? Dann sieh dir an, was dich in deinem Leben unglücklich macht! Um deinen Partner zu finden, musst du zunächst mit dir selbst glücklich sein. Dazu musst du nicht unbedingt vermögend oder superschlank sein. Du musst auch nicht allen Leuten gefallen. Um einen Partner zu finden, der zu dir passt, musst du nur dir selbst und dem zukünftigen Partner gefallen. Eine schlanke Linie ist noch längst nicht der Garant für Liebe, auch wenn du das vielleicht glauben magst.
Ich hab selbst erlebt, dass dir ein fitter Körper noch lange keine „einfache Beziehung“ ins Haus weht. Du musst trotzdem kämpfen, du kannst trotzdem verletzt werden und du kannst trotzdem verlieren. Werde also erst mit dir selbst glücklich, anstatt irgendwelchen Idealen nachzueifern – dann ziehst du auch die Person an, die zu dir passt.

Wach auf und sieh dir all das an, was in deinem Leben nicht stimmt.
Das tut weh und es ist unangenehm. Schließlich haben dich deine eigenen Entscheidungen und Taten an den Punkt geführt, an dem du nun stehst. Übernimm die Verantwortung. Gestehe dir deine (Fehl)entscheidungen ein und akzeptiere, dass es nun mal so ist, wie es gerade ist. Du kannst nichts mehr daran ändern, an dem Punkt zu sein, an dem du nun bist.

Aber du kannst deine Zukunft ändern. Du kannst all das erreichen, was du erreichen willst.

Weiter geht es nächsten Montag in Teil 2: Löwe, nicht Hase. Evolution.

mealice

4 Gedanken zu „Löwe, nicht Hase. Wach auf.

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