[MWJ] Wie lässt sich ein Ernährungsplan mit meinem Projekt vereinbaren?

Wer mir auf Facebook oder Instagram folgt, weiß, dass ich seit Montag eine zweite Runde von einem Sportprogramm angefangen habe. Das bedeutet: Zehn Wochen nach einem Ernährungs- und Trainingsplan leben. Einerseits ist das herrlich. Immerhin muss ich mir zehn Wochen lang keinen Kopf darum machen, was ich esse und wie ich trainieren soll. Ich muss  nur aufstehen, mein vorgekochtes Essen einpacken, meine Sporttasche schnappen und auf geht’s in den Tag.

Bedenken hatte ich natürlich zuerst. Immerhin sind die Lebensmittel die ich zu mir nehmen soll, ja festgeschrieben. Morgens steht zum Beispiel Brot auf dem Plan, Mittags (an Trainingstagen) Kohlenhydrate, die aus Kartoffeln, Nudeln und Reis bestehen können. Komplett 1:1 kann ich mich also nicht an den Plan halten.
Glücklicherweise ist das allerdings schon meine zweite Runde (die erste absolvierte ich letztes Jahr) und ich kenne das ein oder andere Ersatz-Lebensmittel.

So tausche ich zum Beispiel das Brot mit Wurst morgens einfach gegen Porridge  mit einem oder zwei Löffeln Magerquark aus. Früchte drauf, fertig.
Für die Carbs habe ich mir ein paar Kartoffeln geholt und abgekocht und da sie portioniert werden, reicht das für ein paar Tage. Ausnahmsweise habe ich mir auch mal wieder eine Packung Dinkelnudeln geleistet, die ich als Ersatz für „normale“ Weizennudeln hier und da einsetze.

Auch an der Front „10 Wochen Programm“ schränkt mich der Verzicht auf Weizen also nicht ein, ebenso wenig wie beim Essen gehen, beim Kochen, beim gemeinsamen Essen mit Freunden oder sonstigen Aktivitäten. Das was ich ganz zu Beginn befürchtet hatte – das ich mein Leben radikal einschränken muss – ist nicht eingetreten. Es gibt immer genügend Alternativen, selbst wenn man sich in einer Sache einschränkt. Nur weil du etwas nicht tust, was alle anderen tun, bedeutet das nicht, dass du seltener dabei sein oder nicht mehr mitreden kannst. Ich habe gelernt, dass es okay ist, mal für eine Weile etwas anders zu machen, bewusster auf etwas zu achten und heraus zu finden, was einem gut tut.

Das Einzige was mir bei dem Ernährungsplan negativ auffiel, ist dass meine Haut ein wenig schlechter geworden ist. Inzwischen pendelt sich das wieder ein, aber immer wenn ich die Eiweißshakes in der Menge, die im Plan festgeschrieben ist, zu mir nehme, schlägt meine Haut erstmal Alarm. Trotzdem werde ich sie im Programm weiter nehmen, weil sie dazu gehören (meine Haut beruhigt sich gerade schon wieder), danach aber auf ein Mindestmaß reduzieren und – wenn die aktuellen Packungen alle sind – mal auf ein laktosefreies Pulver umsteigen, um zu sehen, ob ich darauf besser reagiere. Außerhalb des Programms habe ich sie ohnehin stark reduziert und hole mir mein Eiweiß dann lieber über einen Becher körnigen Frischkäse oder eine Schüssel Magerquark-Creme mit Obst.

mealice

 

2 Gedanken zu „[MWJ] Wie lässt sich ein Ernährungsplan mit meinem Projekt vereinbaren?

  1. Ich glaube, ich könnte nicht nach einem strikten Essensplan leben, aber dir viel Erfolg und meinen Respekt! Ich habe dich zum „Liebster Blog“ Award nominiert, wenn du Lust hast, dann schau doch mal hier vorbei und nehme die Nominierung an
    LG
    :)https://paulinena.wordpress.com/2015/06/06/liebster-blog-award/

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