[MWJ] Fazit Februar

Alles gut, trotz mehr Kilos

Im Grunde ist alles gut soweit. Ich fühle mich fit (jetzt wieder, nach einer ausgestandenen Erkältung), habe nicht das Gefühl das mir etwas „fehlt“ und über die Erkältung hinweg sogar wieder 2 bis 3 Kilo zugenommen. Der Verzicht auf Weizen und damit auf viele in Deutschland übliche Lebensmittel magert also nicht ab und führt auch nicht zu Mangelerscheinungen.

Moment mal – sollte man bei Verzicht auf Weizen aber nicht Gewicht verlieren?
Zumindest war das der Plan. Ja, sollte man laut dem Buch „Die Weizenwampe“.
Warum ich trotzdem drei Kilo zugelegt habe, hat allerdings einen so einfachen wie logischen Grund: Ich war erkältet, lag rum, war gelangweilt und habe nur Blödsinn gegessen. Weizenfreien Blödsinn, aber auch ohne Weizen lagern sich Chips und Schokolade nun mal auf den Hüften ab.
Gerade Erkenntnisse wie diese sind es, die es für mich so spannend und lohnenswert machen, sich mit dem Thema Ernährung und Fitness auseinander zu setzen. Du weißt nicht nur, woran es liegt wenn du zunimmst – du hast auch genug Ruhe und Selbstvertrauen um deswegen nicht gleich auszuflippen.

Und die drei Kilo?

Nerven mich. Bringen mich aber wie gesagt nicht aus der Ruhe. Seit Montag achte ich wieder auf meine Ernährung, gehe regelmäßig trainieren und weiß, dass ich die drei Kilo sehr schnell wieder runter haben werde. Dann wird es erst wieder schwieriger, da ich bis zum Sommer noch mehr Körperfett verlieren möchte, um meine Figur zu definieren.

Aber um nochmal die Brücke zum Weizenverzicht zu schlagen: Ich habe weder Heißhungerattacken (außer wenn ich wirklich richtig hungrig bin, weil sich meine Mahlzeiten arg verschieben), noch ständig Gelüste auf Süßes. Natürlich hatte ich Gelüste als ich krank war. Mein unterbeschäftigtes Sportlerseelchen wollte Glückshormone und zwar sofort. Da ich diese nicht wie sonst auch durch Bewegung heraufbeschwören konnte, habe ich zu Süßkram gegriffen. Was mir jetzt kurz nach meiner Erkältung aber auffällt: Diese Gelüste lassen unglaublich schnell nach, sobald ich mich wieder bewege und auf meine Ernährung achte. Früher musste ich Tagelang, wenn nicht sogar Wochenlang kämpfen, um den ständigen Hunger auf Süßes oder extrem fettiges los zu werden. Falls es überhaupt geklappt hat, denn irgendwie wollte ich immer etwas Süßes, auch wenn der Drang schwächer war. Das ist jetzt komplett weg. Selbst wenn ich mir zwischendurch mal ein Gummibärchen genehmige, weil es gerade da ist, löst das keine neuen krassen Süßigkeitenflashs aus. Für mich eine recht neue Erkenntnis und eine ziemlich coole Erfahrung. Ich esse jetzt was ich möchte, nicht was mir irgendwelche Fressflashs vorschreiben – und das ist ziemlich nice. 😉

mealice

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