[MWJ] Mein weizenfreies Jahr

Ich habe neulich einen Krimi gelesen. Das Buch heißt „Die Weizenwampe“ und wurde von Dr. med. William Davis geschrieben. Bevor ich dieses Buch in die Hände bekam, habe ich nie etwas von diesem Doktor gehört oder gelesen. Für mich ist er also ein völlig Unbekannter. Trotzdem hat mich sein Buch zum Umdenken bewogen. Ich selbst habe kein medizinisches oder biologisches Studium hinter mir, ich habe auch keine Studienergebnisse gelesen und analysiert oder sonst irgendwelche tiefergehenden Recherchen betrieben. Ich habe lediglich dieses Buch gelesen und mir damit mehr oder weniger die Zusammenfassung seiner eigenen „kleinen Forschung“ und Beobachtungen zu Gemüte geführt. Trotzdem möchte ich mich auf das Experiment „weizenfrei“ einlassen, zunächst für ein Jahr.

Warum?

Weil er sein Buch überzeugend geschrieben hat. Für mich sind seine Beobachtungen und Tests aussagekräftig genug, um mich neugierig zu machen. Vieles was ich in diesem Buch gelesen habe, war für mich neu, überraschend und teilweise auch erschreckend. Ich konnte vieles über meinen Blutzuckerspiegel, das Wechselspiel zwischen Nahrung und Körper und die Auswirkungen von Weizenkonsum lernen. Gerade das er immer wieder betont, dass es sich nicht um großartig angelegte Feldstudien, sondern teilweise um seine eigenen Erfahrungen und Beobachtungen an sich selbst und seinen Patienten handelt, lässt mich Vertrauen fassen und motiviert mich, es selbst auch einmal zu versuchen. Wer sich die Dinge selbst ansieht und ausprobiert, lernt schließlich mehr, als jemand, der alles gleich abschmettert. Mir ist klar, dass es viele Ernährungsarten, Ernährungsmhyten und sonstiges gibt. Wenn man jede davon beachten würde, könnte man vermutlich gar nichts mehr essen. Ich denke aber, dass am Ende jeder das glauben sollte, was er glauben möchte und sich so ernähren sollte, wie es ihm nach eigener Erfahrung am besten bekommt. Das Low Carb mir richtig gut tut, habe ich bereits im letzten Jahr heraus gefunden und auch das ist ein Ansatz, der im Buch näher beschrieben und befürwortet wird. Deshalb möchte ich mir nun mein eigenes Bild machen, die Sache für mich ausprobieren und am Ende mein Fazit dazu ziehen.

Neue Artikelserie

Mit „Mein weizenfreies Jahr“ probiere ich also gleich zwei neue Dinge aus:

  1. Eine neue Ernährungsart für mich
  2. Eine einjährige, wöchentliche Artikelserie hier im Blog

Diese Artikelserie erscheint ab sofort ein Jahr lang immer Donnerstags in der Kategorie [MWJ] hier im Blog. Alle Artikelthemen habe ich bereits geplant und komplett in den Blogplaner eingetragen. So ein großes Blogprojekt habe ich noch nie durchgeführt und bin daher schon gespannt darauf, was ich alles dabei lernen werde. In den Artikeln dieser Serie möchte ich von meinen eigenen Erfahrungen berichten. Welche Schwierigkeiten gibt es, wie reagiert das Umfeld, welche Fragen stellen sich und wie kann ich sie beantworten – auf das und mehr gehe ich in den einzelnen Artikeln dieser Serie ein und werde auch ein monatliches Fazit zu meiner neuen Ernährungsart ziehen.

Ziele der weizenfreien Ernährung

Natürlich stelle ich meine Ernährung nicht einfach aus Spaß an der Freude um, sondern weil ich damit besondere Ziele verfolge. Am Ende des Jahres will ich prüfen, ob ich diese Ziele erreicht habe, was sich sonst noch so geändert hat und ob sich die Umstellung für mich lohnt. Anhand meiner Erfahrungen und Berichte kannst du bei Interesse auch für dich selbst entscheiden, ob diese Art der Ernährung etwas für dich ist und du es einmal ausprobieren möchtest. Folgende Ziele habe ich mir nach der Lektüre des Buches notiert:

  • restliches Bauchfett loswerden (KfA verringern)
  • keine Heißhungerattacken mehr
  • verbessertes Hautbild
  • gesündere Haare
  • generell besseres Wohlbefinden, mehr Energie, verbesserte Konzentration

Die einzelnen Artikel der Serie

Auch wenn ich alle Artikel zur Serie in einer eigenen Kategorie sammele, verlinke ich die bereits erschienen Artikel in der korrekten Reihenfolge hier im Einstiegsartikel.

  1. Wie reagiert das Umfeld?
  2. Geburtstag ohne Weizen
  3. Fazit Januar
  4. Weizenfrei plus lowcarb
  5. Die Cheatwoche
  6. Weizenfrei und Fitness
  7. Fazit Februar
  8. Goodbye Pizza
  9. Die Sache mit dem Cheaten
  10. Du bist kompliziert
  11. Fazit März
  12. Erkältung und Ernährung
  13. Was tun bei einem Rückfall?
  14. Warum man manchmal springen muss
  15. Fazit April
  16. Weniger Hunger durch Weizenverzicht?
  17. Kein Weizen, kein Blähbauch?
  18. Die Entscheidung, zu entscheiden
  19. Fazit Mai
  20. Wie lässt sich ein Ernährungsplan mit meinem Projekt vereinbaren?
  21. Wie reagiert das Umfeld, Teil 2
  22. Der gute Vorsatz, der sich hielt
  23. Warum trotz Kummer nicht alles egal sein darf (Fazit Juni)
  24. Motiviert in die zweite Jahreshälfte
  25. Endlich wieder Nudeln!
  26. Immer noch dabei

Ich bin gespannt, wohin mich diese Reise führt, wie sich mein Leben am Ende dieses Jahres verändert hat und wie viel ich lernen konnte. Wenn du mich dabei begleiten und meine Erfahrungen verfolgen willst, abonniere einfach meinen Blog oder schau jeden Donnerstag vorbei. 🙂 mealice

11 Gedanken zu „[MWJ] Mein weizenfreies Jahr

    1. Es ist auch echt ein Auslöser, wenn man sich das mal zu Herzen nimmt. Praktischerweise hilft es auch gegen Cheatgelüste, weil ich im Hinterkopf habe was es anrichten kann – das ist es mir dann irgendwie nicht mehr Wert für ein kurzes „oh lecker“.

        1. Zuerst hatte ich nur im Kopf auf was ich alles verzichten muss. Weil es wirklich sehr sehr gestreut ist. Aber du hast recht, je mehr ich mich damit beschäftige, desto erstaunter bin ich, wie viel man trotzdem essen kann. Und um es mal so zu sagen: Ich esse sogar sehr viel leckerer seitdem.

          1. Sehr gut! Und du sagst es: Man muss sich halt erst einmal überhaupt bewusst damit auseinander setzen, welche Zutaten in welchen Nahrungsmitteln enthalten sind. Und wie man sie bestmöglich ersetzt.

          2. Das ist richtig. Abschreckend wirkt immer wenn man sich überlegt was man nicht mehr essen darf. Zum Beispiel Pizza (ich liebe Pizza). Aber auch da gibts ja Alternativen. So ist es aber eigentlich mit fast allem: Erst damit beschäftigen, dann ein Urteil bilden. 🙂

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