Der Weg aus dem Tief

Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich habe zur Zeit das Problem, dass meine Motivation in den letzten Wochen ständig schwankt.

So langsam habe ich das Gefühl, dass sie sich am Wetter orientiert.Scheint die Sonne, düse ich durch die Gegend wie ein Trommeläffchen auf Duracel, zieht sich der Himmel zu, bin ich müde, schlaff und würde am liebsten nur noch schlafen.
Entsprechend dem Wetter hatte ich in den letzten Wochen also mehr faule Tage als fleißige, was bedeutet, das ich in einem Tief festsitze.

Ich muss muss mich ständig motivieren, um nach der Arbeit nochmal den Hintern hoch zu bekommen, besonders wenn ich auf dem Heimweg noch beim Sport gewesen bin.

Das Problem an der Sache ist nur, das die Aufgaben erledigt werden müssen.
Der Wohnungsputz kann vielleicht mal einen Tag warten, aber nicht eine Woche oder länger.
Die Steuererklärung musste endlich gemacht werden, ein Wettbewerbsbeitrag geschrieben, die Ostertütchen zusammengestellt und so weiter und so fort.
Außerdem habe ich festgestellt: Je mehr ich an trüben Tagen herumsitze und nichts tue, desto schneller gewöhne ich mir das Nichtstun an und komme dann Wochenlang gar nicht mehr aus dem Knick, oder nur äußerst unlustig.
So auch in den letzten Wochen. Ich war beim Sport und habe meine übliche Hausarbeit geleistet, aber das war es auch schon.
An meinen Projekten zu Hause habe ich praktisch gar nicht mehr weiter gearbeitet und musste mich selbst zu Verabredungen mühsam aufraffen.
Wer herumsitzt wird bequem, zu viel Schlaf macht müde und Faulheit kann man sich definitiv einfach und schnell antrainieren.
Wieder fleißig und fit zu werden, ist da schon wesentlich schwieriger.
Da mir das nicht zum ersten Mal passiert und dir vermutlich auch nicht, habe ich ein paar Ideen zusammen getragen, wie du dich auch in solchen Phasen aufraffen kannst, um ein bisschen was zu machen.
Der Einfachheit halber habe ich sie in einer Liste zusammen gefasst:
  • wenn du nach Hause kommst, nicht hinsetzen (erst etwas tun)
  • nutze Sonnentage aus, um möglichst viel zu schaffen
  • suche dir etwas was dich motiviert (Bilder, Videos, Sinnsprüche, etc.)
  • nimm deine Sportkleidung zur Arbeit mit und fahre auf dem Heimweg ins Studio
  • nimm auch einen Einkaufsbeutel mit und gehe erst einkaufen und dann nach Hause
  • verbiete dir selbst, im Internet zu surfen, einen Film anzusehen, auszugehen, bevor du nicht 2 Aufgaben deiner To Do Liste erledigt hast
  • plane deine Freizeit am Abend mit einer, maximal zwei Stunden und verbringe die Zeit davor damit, noch was zu erledigen
  • erinnere dich immer wieder daran, wieso du diese oder jene Aufgabe erledigen musst/willst
  • rede dir selbst ein, das dir die vor dir liegende Aufgabe Spaß macht – auch wenn es nicht so ist
  • schreibe die wichtigsten Aufgaben auf einen Zettel und hake sie ab, wenn du fertig bist
  • setz dir ein Zeitlimit für verschiedene Aufgaben (zb. putzen 1 Std. täglich) und stelle eine Eieruhr wenn du anfängst
  • lade dir Besuch ein, bei dem es dir unangenehm ist, eine unaufgeräumte, ungeputzte Wohnung vorzuweisen

Das alles sind Wege, die ich immer wieder nutze um mich selbst auszutricksen.
Natürlich gibt es auch Tage, an denen nichts davon hilft und ich einfach auf der Couch lande, bis ich von dort aus ins Bett stolpere.
Und diese Auszeiten sind gut – wenn sie nicht jeden Tag stattfinden.

Inzwischen habe ich gelernt, das es okay ist wenn man mal einen Tag faul ist.
Das es okay ist, wenn ich mal eine Woche lang nur das Nötigste erledige.
Aber ich habe auch gelernt, das es wichtig ist, danach wieder los zu legen.

Wenn ich meine Aufgaben nicht regelmäßig erledige, sondern zu viel Zeit mit rumgammeln verbringe, werde ich mürrisch, zickig und habe praktisch nur noch schlechte Laune.
Es ist also nicht nur wichtig, bestimmte (wiederkehrende) Aufgaben zu erledigen, es ist auch unumgänglich für einen ausgeglichenen inneren Zustand.

Zumindest ist das bei mir der Fall – wie sieht es bei dir aus? 
Bist du zufrieden mit dir und deiner Umgebung, wenn du in einem Motivationstief steckst und über einen längeren Zeitraum nur das Nötigste erledigst? 

 

simplyhuman.de

 

5 Gedanken zu „Der Weg aus dem Tief

  1. Hallo Ally.
    Schade, dass Du Deine Leser bevormundest und ihnen verwährst sich selbst eine Meinung über ich zu bilden. Deine Meinung haben wir ja nun alle deutlich gehört.
    Wer hat eigentlich die Ratschläge in Deinem ursprünglichen Beitrag erfunden? An diese Person war nämlich mein Kommentar gerichtet.
    Übrigens finde ich es immer wieder grandios, wenn man von einem Menschen für ein Verhalten kritisiert wird, was dieser selbst inne hat. Soviel zum Thema “urteilen”.
    Hast Du eigentlich schon mal daran gedacht, dass es jemand, der Dir widerspricht nur gut mit Dir meinen könnte?
    Hast Du eigentlich schon mal daran gedacht, dass auch eine andere als Deine eigene Meinung Vorteile bringen könnte?
    Hast Du eigentlich schon mal daran gedacht, dass auch Du nicht weißt, wie diese Welt funktioniert?
    Hast Du eigentlich schon mal daran gedacht, dass alles ganz anders sein könnte, als zu wissen behauptest?
    Ich weiß, dass ich nichts weiß. Und ich weiß auch, dass ich schon einiges in meinen 47 Jahren ausprobiert habe. Ich war bereits zwei mal Selbstständig (ein mal freiberuflich und einmal als Gewerbetreibender) und drei mal Angestellter. Auch meine Ziele und Träume verwirklichen sich, doch nicht, weil ich immer mehr arbeite und mir keine Pause gönne, wenn ich von der Arbeit komme. Und wenn Haushalt, Familie und Job zuviel für mich werden, versuche ich nicht noch mehr zu leisten, sondern mein Einkommen OHNE Mehrarbeit zu erhöhen, indem ich meine Leistung (hättest nicht gedacht, dass ich dieses Wort kenne) erhöhe. Also Qualität statt Quantität. Und da es nicht allen Menschen gleichsam vergönnt ist, die vom System definierte Qualität zu liefern, gibt es Gemeinschaften und Teams von sich gegenseitig unterstützenden Menschen, in denen jeder seine Persönlichkeit entfalten und sein Potenzial zu Geltung bringen kann OHNE dass sich jemand anderes (Chefs, Gesellschafter, Shareholder, Banken, …) daran bereichert.
    Aber diesen Teil der Welt hast Du Deiner Antwort nach weder kennengelernt noch würdest Du Dir die Mühe machen Dich ernsthaft damit auseinander zu setzen.
    Und genau das ist es, was mir – ehrlich gesagt – missfällt: Halbwissen, bzw. es auch noch zu verbreiten, als wäre es der Weisheit letzter Schluss. Liegt Dir wirklich so wenig am Wohlergehen Deines Publikums?
    Ich, für meinen Teil, helfe jedem mit allen verfügbaren Mitteln, also nicht nur mit meinem eigenen Wissen und meinen eigenen Erfahrungen, der nach Hilfe fragt. Und zwar nicht so, wie ich es für richtig halte, sondern so wie es der/die Hilfesuchende wünscht. Und wenn ich mir dabei nicht sicher bin, dann sage ich das bzw. lasse es lieber bleiben, bevor Schaden entsteht.
    Denke mal darüber nach, wenn Du magst: Jeder, der in der Öffentlichkeit seine Meinung äußert, trägt auch die Verantwortung dafür.
    Liebe Grüße
    Andreas

    1. Hallo Andreas,

      es mag ja sein das du dein Projekt mit dem du dein Geld verdienst verlinken und bekannt machen möchtest, ich finde es nur absolut nicht in Ordnung, dafür auf fremden Blogs zu pöbeln und mich jetzt auch noch weiter anzugreifen. Macht dich auf jeden Fall nicht sonderlich sympatisch.
      Ich bevormunde meine Leser nicht, ich entscheide aber selbst, was ich auf meinem Blog verlinke und was nicht. Und wenn von dir ein Kommentar kommt, der sowas von nicht zu dem Artikel passt und ganz offensichtlich nur dazu dient, einen Backlink zu setzen, dann ist es mein Recht, diesen Link zu entfernen. Würde ich meine Leser bevormunden, hätte ich deinen Kommentar gar nicht erst frei geschaltet und würde mir auch nicht die Mühe machen, hier öffentlich mit dir zu diskutieren.
      Wenn einer meiner Leser Interesse an deinem Angebot hat, wird er sicherlich in einem weiteren Kommentar nachfragen und dann kannst du ihm den Namen eurer Gemeinschaft ja nennen. Alles kein Ding. Ich möchte nur keine Seite verlinken die Newsletterkunden zu werben versucht, um spätere Kunden an Land zu ziehen.
      Noch dazu wenn deren Betreiber (?) mir hier vorwirft ich würde nur auf Quantität achten und mir nie eine Pause gönnen und dann seinen Blog mit „Runter von der Bremse und rauf aufs Gas“ betitelt, was deiner eigenen Aussage hier schon wieder widerspricht.

      Ich habe nie behauptet alles zu wissen und ich sage auch nicht das meine Meinung die einzig richtige ist. Ich sage das dein versuchter Backlink nicht zum Thema meines Artikels passt und ich meinen Blog nicht zu deinem Linkspielplatz mache, mehr nicht.
      In meinem Blog geht darum, das ich die Erfahrungen die ich gemacht habe und noch mache, mitteile, in einer von mir aufbereiteten Form.
      Ich verticke hier weder Businesstipps noch Kontakte, es geht um den Menschen selbst, um Motivation, um den immer wieder auftretenden Kampf mit dem Inneren Schweinehund, darum heraus zu finden was man im Leben eigentlich möchte und ähnliches.
      Du betreibst das als Job so wie ich es gesehen habe, ich versuche hier keine Kunden zu angeln, sondern teile mich meinen Lesern mit.

      Wenn du meinen Blog und mich so schlecht findest, musst du ihn nicht lesen, aber es gibt auch Leute denen hilft sehr wohl was ich schreibe, auch wenn ich nicht deine Meute aus Businessexperten verlinke. Wer Marketingtipps haben möchte, wird sich auf anderen Blogs herum treiben, hier geht es um ganz anderes.
      Es geht mir sehr wohl ums Wohlergehen meiner Leser, ich stecke hier meine Freizeit rein, um anderen mitzuteilen was ich erfahren habe und ich wäre dir dankbar wenn du aufhören würdest, mich zu beurteilen. Du kennst mich nicht.

      Im übrigen kommen viele Themen meines Blogs in Gesprächen mit Lesern zustande, liegen also auch im Interesse der Leser.
      Weil ich mir ansehe wo die Probleme wirklich liegen und Hilfestellung dazu gebe, wenn ich selbst das selbe oder ähnliches erlebt habe.

      Und was deine dreiste Unterstellung angeht, das jemand anders die Tipps in meinem Artikel erfunden hat: Auch wenn es dich zu überraschen scheint, aber das sind Dinge die ich mir selbst erarbeitet habe. Ich selbst habe mir diese Tricks und Kniffe über Jahre angewöhnt und teile sie mit meinen Lesern, weil ich weiß das sie funktionieren wenn man sich daran hält.
      Deiner eigenen Aussage nach richteten sich deine Worte also an mich – dann beschwer dich auch nicht, wenn ich dir antworte.

      Im übrigen versprichst du auf deiner Startseite, das man Ruhe vor dir hat wenn einem nicht gefällt was du anbietest. Mir bietest du einen ungefragten Link den ich nicht will und Unterstellungen, sowie falsche Vorwürfe in einer Tour. Gefällt mir nicht, habe ich jetzt Ruhe?

      Wenn du _themenbezogen_ einen Kommentar unter den Artikeln hinterlassen möchtest, bist du gern dazu eingeladen. Ich bitte dich aber, weiteres themenfremdes Gepöbel zu unterlassen, nur weil dir nicht passt das ich deinen Link entfernt habe.

      Mit freundlichen Grüßen

  2. Meine Meinung? Es geht einigen auf dieser Welt wirklich sau gut. Punkt. Und das nur, weil Leute wie Du sich aufopfern und auch noch ihr letztes Bisschen Freizeit „verarbeiten“. Statt sich einmal Gedanken darüber zu machen, warum es verdammt nochmal nur den anderen so sau gut geht, und nicht Dir. Magst Du das Hamsterrad, in dem Du jeden Tag von Früh bis spät rennst, ohne zu merken, dass Du gar nicht vom Fleck kommst? Klar, „andere“ erzählen Dir, das Du sehr wohl vorwärts kommst. Stimmt’s? Wer sind diese anderen? Entweder genau so Menschen wie Du, die auch jeden Tag in ihrem Hamsterrad vor sich hin treten oder die, die den großteil des Geldes einstecken, dass sie durch DEINE ARBEIT verdienen. Und die sitzen dann am Strand und lachen sich einen Ast über Dich und Deine Kollegen. Sogar Dein Chef lacht. Gefällt Dir das etwa? Mich, ja mich, macht das nur unglaublich wütend. Ich bin auch einer von den anderen, die nicht in einem Hamsterrad um ihr Leben laufen. Aber ich finde es NICHT gut, dass andere dazu verpflichtet werden. Und ich weiß, weil ich selbst einmal darin gefangen war, wie man heraus kommen kann. Natürlich nur, wenn man es will. Dann, aber bitte nur dann, melde Dich gerne bei mir. Egal, wofür Du Dich entscheidest: Viel Glück!

    1. Hallo Andreas.

      Um mir selbst mal die Illusion zu nehmen das du nur einen Link platzieren wolltest, habe ich selbigen mal aus deinem Kommentar entfernt ehe ich ihn frei geschaltet habe. 😉
      Deine Marketingwebseite hat meiner Meinung nach nämlich nichts mit dem Thema dieses Artikels zu tun.

      Darüber hinaus verwundert es mich, das du meinst mein Leben zu kennen und zu denken du könntest behaupten, das ich in einem Hamsterrad stecke und mein Chef über mich lacht.
      Du weißt doch gar nicht wo ich arbeite und zu welchen Bedingungen? Und du weißt vermutlich auch nicht, wofür ich meine „Freizeit verarbeite“.
      Also wieso urteilst du darüber?

      Kleiner Infodump: Ich mache meinen Job um Geld zu verdienen und weil er mir Spaß macht.
      Die Arbeitsbedingungen sind mehr als fair und ich bin sehr zufrieden in meinem Job und in meiner Firma.
      In meiner Freizeit arbeite ich daran, mir einen Lebenstraum zu erfüllen und zwar den, als Autorin von meinen Büchern leben zu können.
      Das erfordert aber eben eine Menge Vorarbeit. Darüber bin ich mir auch bewusst und ich tue es gern.
      Außerdem treibe ich viel Sport und kümmere mich um eine gesunde Ernährung – auch das kostet viel Zeit und Arbeit.
      Zeit und Arbeit die ich für keinen Hamsterdompteur investiere, sondern für mich selbst.

      Du erzählst davon aus dem Hamsterrad auszubrechen und (wie ich vermute selbständig) anders sein Geld zu verdienen.
      Gerade du solltest dann allerdings wissen, das das nicht funktioniert wenn man keine eigene Leistung erbringt.
      Denn gerade als Selbstständiger musst du etwas leisten.
      Als Mensch aber, bist du manchmal eben unmotiviert oder hast mal ein Tief.
      Mit meinem Beitrag versuche ich, meinen Lesern Tipps und Erfahrungswerte an die Hand zu geben, um aus einem solchen Tief wieder auszusteigen – um weiter an den eigenen Träumen arbeiten zu können.
      Nicht jeder Mensch ist blind, auch wenn das vermutlich deine Ansicht ist.
      Ich weiß wer ich bin, wo ich stehe, wo ich hin will – und was ich dafür tun muss.
      Derjenige dem ich in meiner Freizeit zuarbeite, das bin ich selbst.
      Und auch die Person die mir sagt das ich vorankomme bin ich selbst.
      Denn ich kenne mich, meine Ziele und meinen jetzigen Standort am Besten und kann daher auch eine genaue Auskunft geben.

      Liebe Grüße

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.