10 Fragen, die dich weiterbringen

Manchmal hilft es, zuzuhören – manchmal hilft es, einfach die richtigen Fragen zu stellen.

Es gibt sie – diese Leute, die es drauf haben, genau die richtigen Fragen zu stellen, um dir in einer scheinbar auswegslosen Situation zu helfen.
Das blöde ist nur, das du diese Leute nicht immer zur Hand hast.
Also habe ich dir ein paar Fragen zusammen gestellt, mit denen du dir im Notfall selbst helfen kannst.

Bevor du dir diese Fragen stellst, sorge für Ruhe um dich herum.
Stell dir dein Lieblingsgetränk hin, setz dich, atme einmal ruhig durch und sorge dafür das du runter kommst und vor allem nicht gestört wirst.
Wenn du über dich selbst, deine Probleme, dein Leben und deine Zukunft, deine Wünsche und Ziele nachdenkst, dann solltest du das konzentriert tun. Sonst funktioniert es nicht.

  1. Wie heiße ich?
  2. Wer bin ich?
  3. Wo stehe ich momentan in meinem Beruf?
  4. Wo stehe ich momentan in meinem Leben?
  5. Bin ich zufrieden mit meinem Leben wie es jetzt ist?
  6. Was stört mich zur Zeit am meisten?
  7. Was stört mich am zweit meisten?
  8. Wie kann ich diese beiden Dinge (wieder) in Ordnung bringen?
  9. Warum habe ich es bisher noch nicht getan?
  10. Was tue ich als erstes?

Wie heiße ich?

Die erste Frage ist nur zum „aufwärmen“. Deinen Namen kennst du ja für gewöhnlich.
Trotzdem ist es wichtig sie zu beantworten, weil sie als erster Schritt dazu dient, dich mit dir selbst zu beschäftigen und auch direkt in die zweite Frage übergeht.

Wer bin ich?

Mutter, Tochter, Partnerin, Single, Geschäftsfrau, Hausfrau, Autorin, Rennfahrerin, Geliebte, Ehefrau… (oder alles in der Kerl-Version)?
Was macht dich aus, wo liegen deine Stärken, deine Schwächen?
Das solltest du rausfinden wenn du im Leben weiter kommen möchtest.
Denn wenn du nicht einmal weißt wer du bist – wie willst du dann herausfinden was du brauchst?

Wo stehe ich in meinem Beruf/in meinem Leben?

Um weiter zu kommen, musst du erstmal wissen, wo du momentan bist.
Wirst du mitten in der Stadt ausgesetzt, musst du dich auch erst mal orientieren, um den Weg nach Hause zu finden.
Genauso ist es im Leben. Finde heraus, wo du im Beruf/im Leben stehst, dann hast du den Anfangspunkt.
Wenn du weißt wo du hin willst, hast du den Endpunkt – das macht es dir leichter, am Ende die Linie zwischen den Punkten zu ziehen und darauf entlang zu balancieren.

Bin ich zufrieden mit meinem Leben wie es jetzt ist?

Wenn du dir diese Überlegungen stellst, lautet die Antwort vermutlich: Nein.
Nimm dir trotzdem Zeit um darüber nach zu denken.
Warum bist du nicht zufrieden?
Was stört dich, was macht dich unglücklich und was möchtest du gern ändern?

Was stört mich zur Zeit am meisten/zweitmeisten?

Inzwischen weißt du wer du bist, wo du stehst und was dich stört.
Sortiere all die kleinen Baustellen in deinem Leben, sodass du am Ende ganz klar zwei Punkte nennen kannst, die dich am allermeisten stören. Die du am liebsten sofort ändern würdest.
Schreibe am besten eine Liste mit allen Punkten und setze diese beiden Punkte ganz nach oben.

Wie kann ich diese beiden Dinge (wieder) in Ordnung bringen?

Du weißt was dich stört und was du ändern möchtest.
Die Frage ist nur – wie?
Beschäftige dich mit deinen Problemen, erkundige dich über das Thema und frage notfalls Familie und Freunde um Hilfe.
Bestimmt gibt es jemanden, der dir weiter helfen kann, oder die entscheidende Idee hat, wie du voran kommst.

Warum habe ich es bisher noch nicht getan?

Dies ist wieder eine Frage, die mehr dir selbst gilt.
Sie dient dazu, dir selbst vor Augen zu halten, was dich bisher gehindert hat.
In vielen Fällen wird die Antwort „aus Angst“ oder „aus Bequemlichkeit“ lauten.
Streiche jede Antwortmöglichkeit, in der jemand anderes die Schuld tragen könnte.
Fang damit an, dich selbst für dein Leben verantwortlich zu machen, sonst wirst du immer wieder in der Falle landen, dich hilflos zu fühlen.
Es ist nicht angenehm sich selbst einzugestehen das man für etwas das schief lief verantwortlich ist.
Aber du gibst es nur vor dir selbst zu – niemand muss es erfahren.

Was tue ich als erstes?

Jetzt da du weißt wer du bist, wo du stehst, wo du hinwillst/was du ändern willst, wie du es ändern kannst und auch, warum du es bisher nicht getan hast – jetzt frage dich, was du als erstes tun wirst.
Über seine Probleme nachzudenken und zu planen ist hilfreich, sogar nötig.
Nur wenn du dich mit dir selbst auseinander setzt und völlig ehrlich mit dir umgehst, kannst du herausfinden was zu tun ist.

Aber ein nicht unerheblicher Teil der Arbeit ist das „tun“ selbst.
Also entscheide an diesem Punkt, welche Tätigkeit deiner neuen „To do“ Liste du in Angriff nimmst – und auch wann du es tust.
Denn jetzt kommt es darauf an, zu handeln.

Ich wünsche dir viel Erfolg.

simplyhuman

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.